1. Elektrische Heizung

Material:
- Flachbatterie (neue Batterie oder zwei Batterien in Reihe geschaltet)
- Alufolie
- Holzbrett
- 2 Heftzwecken aus Metall (ohne Plastik)
- 2 Kabel mit Krokodilklemmen

Versuchsablauf:
1. Drücke die Heftzwecken im Abstand von ca. 4 cm in das Brett.
2. Verbinde die Drähte wie in der Abbildung.
3. Lege einen dünnen Streifen Alufolie auf die Heftzwecken.

Beobachtung:
Der Alustreifen und die Heftzwecken werden heiß.

Erklärung:
Durch den Alustreifen fließt Strom. Ein Teil des Stromes wird in Wärme umgewandelt. Je schmaler der Streifen ist, desto mehr wird der Stromfluss erschwert, desto höher ist also der Widerstand und desto stärker wird die Folie erhitzt. Auch eine Glühlampe wird mit der Zeit warm, wenn sie brennt.

Sicherheitshinweise:
Lass die Alufolie nicht unbeaufsichtigt heiß werden! Der Versuch belastet die Batterie stark. Bitte den Versuch nicht zu lange oder zu oft durchführen.

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2. Wo ist das Salz im Eisberg?

Material:
- Kunststoffbecher
- Wasser
- Tinte oder Lebensmittelfarbe

Versuchsablauf:
1. Fülle den Becher 3/4 voll mit Wasser und färbe dieses Wasser mit Tinte oder Lebensmittelfarbe.
2. Dann stellst du den Becher über Nacht in den Gefrierschrank.

Beobachtung:
Am nächsten Tag füllt das Eis fast den ganzen Becher aus. Es nimmt deutlich mehr Raum ein als das Wasser. Außerdem ist es außen weiß und alle Farbe hat sich in der Mitte gesammelt

Erklärung:
Im Eis sind die einzelnen Wasserteilchen, Moleküle genannt, weiter voneinander entfernt als im flüssigen Wasser. Deshalb benötigt Eis aus einer bestimmten Menge Wasser mehr Platz als Wasser im flüssigem Zustand. Die Moleküle sortieren sich in ein festes Kristallgitter. Darin ist kein Platz für andere Bestandteile wie Farbe oder eben Salz. Diese werden „weggedrängt“. In dem Becher landen sie dann in der Mitte, weil das Wasser von außen nach innen friert. Im Meer wird das Salz in das flüssige Wasser „gedrängt“. Eisberge sind also gefrorenes Süßwasser.

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